Das FDA/NRW-Archiv: Brief von Dr. Dieter Grau an Marianne Kuhlmann (1. Vorsitzende)

Veröffentlicht am 13. Februar 2012

Im Rahmen des Engagements von Rüdiger Henkel zur Sichtung des Materials für das FDA-Archiv schrieb Dr. Dieter Grau am 13. Februar 2012 die folgenden Zeilen an die 1. Vorsitzende des FDA/NRW, Marianne Kuhlmann:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

ich habe heute Herrn Rüdiger Henkel in Meckenheim besucht, um mir von ihm zeigen zu lassen, was aus den 106 Aktenordnern mit Material des FDA geworden ist, die er auf Ihre Bitte hin bei sich gelagert und durchgesehen hat.

Schon vor meinem Besuch hatte mir Herr Henkel eine Liste geschickt, aus der hervorging, nach welchen Gesichtspunkten das Material bewertet und neu geordnet wurde. Vor Ort habe ich mir einzelne Ordner angesehen, um zu erfahren, was am Ende der Arbeit Herrn Henkels registriert werden kann. Meiner Meinung nach ist die Tatsache, dass die Neuordnung des umfangreichen Materials von Herrn Henkel übernommen wurde, ein großer Glücksfall für den FDA. Seine Erfahrungen auf dem Gebiet des Bibliothekwesens, sein gesunder Menschenverstand und seine Entscheidungssicherheit waren beste Voraussetzungen für die Bewältigung der von ihm übernommenen Aufgabe. Das, was belanglos war, wurde aussortiert, Wichtiges geordnet und sehr übersichtlich nach klaren Gesichtspunkten zusammengestellt.

Das Ergebnis: 21 Ordner mit je 150 bis 200 Blättern, beginnend bei jenen Dokumenten, die den Bundesverband betreffen, gefolgt von Unterlagen, die den FDA/NRW und andere Landesverbände angehen, Akten über internationale Verbindungen und Material über einzelne Personen und schließlich Kuriosa, die es wert sind, aufbewahrt zu werden.

Dass Herr Henkel über gute Kontakte zu Organen verfügt, denen das Material anvertraut werden soll (Deutsches Literaturarchiv Marbach oder Bundesarchiv Koblenz), gibt Anlass zu der Hoffnung, dass er auch bei der Frage der Endlagerung des Materials sehr erfolgreich sein wird.

Nach meinem Eindruck hat Herr Rüdiger Henkel mit seiner monatelangen intensiven Arbeit dem FDA einen nicht hoch genug einzuschätzenden Dienst erwiesen. Besonders der Landesverband NRW ist ihm zu großem Dank verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen,
Dieter Grau

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